THEMEN // ISSUES
Die Seele ist eine Instanz außerhalb des Ichs. Sie hat Selbsterkenntnis und will im Modus des Erfahren-Habens, des Wollens, Dürfens und Sollens. Als eigener Φ-Attraktor stiftet sie Richtung: nicht als Ich und nicht als bloße Psyche, sondern als das, was Orientierung bindet und von innen her zieht. Dies setzt Selbsterhaltung, Selbstunterscheidung und einen eigenen Richtungsraum voraus. In der Destabilisierung sucht sie einen Anker; nicht um den Attraktor hervorzubringen, sondern weil dessen Richtung dort sichtbar wird.
g: „Die Seele geHœrt dem Ich [ei⅁entlΦch] n̶i̶c̶h̶t̶. Sie ist die Richtung, — die es bindet.?!“
Ei⅁ener Φ-Attraktor
g: „Das ⅁ verneint — Eigentum.?!“
Die Seele gehört dem Ich nicht.
Sie ist die Richtung, die es bindet.
Darum ist die Seele ei⅁en: nicht Besitz des Selbst, sondern das Andere in ihm, von dem her es Orientierung gewinnt.
Das invertierte ⅁ ist nicht bloß dekorativ, sondern leistet semantische Arbeit: Es kehrt den üblichen Sinn von „eigen“ um.
Eigen bedeutet gerade nicht „mein“, sondern „einer inneren, nicht-ichhaften Quelle zugehörig“.
Damit wird „ei⅁ener Φ-Attraktor“ zu einem technischen Terminus mit eigener Ontologie:
Das Eigene ist nicht das, was das Ich besitzt.
Das Eigene ist das, von dem her das Ich sich orientiert.
Definition in Kurzform. Er macht den Begriff verständlich, ohne die eigentliche Konstruktion Ei⅁ener Φ-Attraktor zu entschärfen.
g: „Eigenes ist nicht das, was das Ich besitzt, — es ist das, von dem her das Ich sich orientiert.?!“
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