THEMEN // ISSUES
Die Onomastik ist die Wissenschaft von Namen. Sie untersucht die Herkunft, Bedeutung und Entwicklung von Namen, zum Beispiel Personennamen, Ortsnamen oder Familiennamen. Ziel der Onomastik ist es zu verstehen, woher Namen stammen und wie sie sich im Laufe der Zeit verändert haben.
Namen sind Verdichtungen von Geschichte, Sprache und Selbstbild.
Die Onomastik untersucht:
⬡ Herkunft (Etymologie)
⬡ Bedeutung
⬡ Verbreitung
⬡ Historische Entwicklung
Und gliedert sich in:
⬡ Anthroponymie → Personennamen
⬡ Toponymie oder Toponomie, Toponomastik → Ortsnamen
g: “Namen sind [nicht] nur Wörter – und [auch] Schall und Rauch.?!”
M|ein Name ist für mich [zwischen|zeit|l|ich] mehr ein|e [C]Θde und Lebensprogramm als [nur] ein [ein|fach|er] Name. [EЯ|ΣꙄ] ist wie eine kleine symbolische Landkarte m|einer Herkunft, Identität sowie m|einer möglichen Interpretationen und Bedeutung|en.
Althochdeutsch: folc + māri → „der im Volk Berühmte“ → Ledermacher → Gerwer / Gerber → „der Gerber“ (Handwerker, der Leder gerbt)
„MAR“ (bzw. -mar oder Mari) bedeutet im Althochdeutschen / Germanischen: „berühmt“, „groß“, „renommiert“ oder „bekannt“.
Andere bekannte Namen mit -mar: Dietmar → „Der im Volk (Diet = Volk) Berühmte“, Siegmar → „Der durch Sieg Berühmte“, Irmar / Irmgard → „Der/die durch große Kraft Berühmte“, Dagmar → „Die durch den Tag (Glanz) Berühmte“.
Mittelhochdeutsch: gerwer / Althochdeutsch: gerbāri → Handwerker, Ledermacher. Wie Gerber und Garber ist auch Gerver ein Familienname, der vom Beruf des Gerbers (Ledergerber) kommt. „Gerwer“ ist die ältere, mittelhochdeutsche Schreibweise, die sich in manchen Dialekten und Familiennamen erhalten hat. Es ist dieselbe Herkunft wie Gerber.
⬢ Der Gerber verwandelt rohe Haut in Leder: durch Geduld, Druck, Reibung und Zeit entsteht etwas Weiches, Belastbares, Schutzgebendes.
⬢ GER → Ger“ beziehen sich fast immer auf Speer (z. B. Gerbert = „der glänzende Speer“). Germanischer Speer → Fokus, Richtung, Intentionalität
⬢ GERBEn → gerben → Leder bearbeiten → Leder bearbeiten
⬢ G[ERBE]Я → Erbe tragen, Vermächtnis weitergeben, transgenerationale Epigenetik, → Prägungen
⬢ Gerber rückwärts → Я|e|b|r|e|g → Rekursion, Re\kurs, Rückblick, iterative Neugestaltung des Selbst; enthält die Rebe, Berg
⬢ Regex → Regular Expressions → Mustersprache, Suchmuster, Code → Sprache als Möglichkeitsraum
→ Ableitung von Regex sucht Muster im Text zu Re[G]Σx sucht Muster im Leser → ich sehe/erkenne Muster in Systemen
→ Re[G]Σx ist eine Metasprache → eine Sprache über Sprache, vieldeutig und spielerisch, metakognitiv
→ Re[G]Σx arbeitet rekursiv und iterativ → „Rückwärts gesiegelt” → Rekursion → Zurück in die Vergangenheit (transgenerational).
⬡ TRANSFORMATION – Epigenetik-Coaching & Biohacking – Gesundheit – Ich habe…ich will…ich tue…ich bin.
→ Rohmaterial → Form
→ Substanz bleibt, Form ändert sich
→ Trauma kann Ressource werden
⬡ WISSEN – Gedanken – Psycho-Epigenetik
→ altes Körper|wissen
→ Was ist ein Ding, bevor ich es begreife?
→ Selbsterkenntnis beginnt mit Benennen
⬡ SCHUTZ – Transgenerationale-Epigenetik
→ Kleidung, Rüstung, Schuh
→ Zweite Haut
→ Persona: welche Hülle zeige ich der Welt?
⬡ CHEMIE – Hormone, Glymphatisches und Lymphatisches System
→ Tannin, Alaun, Lohe
→ Unsichtbare Prozesse, sichtbare Wirkung
→ Epigenetik und unbewusste Prägung
⬡ TOD & HÄUTUNG – Vergänglichkeit, Tod, Gefahr, Krankheit
→ Memento Mori (lateinisch, wörtlich “Gedenke des Todes” oder “Bedenke, dass du sterben wirst”)
→ Aus dem Tod entsteht das Dauerhafteste
→ Wer sich neu erfindet, muss etwas sterben lassen
⬡ BEARBEITUNG – Physio-Epigenetik
→ Abziehen, Dengeln, Weichschlagen
→ Weichheit entsteht durch Widerstand
→ Resilienz ist bearbeitete Verletzlichkeit
⬡ QUALITÄT – Nutri-Epigenetik – Nahrung
→ von Roh bis Hermès
→ Gleicher Ursprung, unterschiedliche Wertigkeit
→ Selbstwert: angeboren oder erarbeitet?
⬡ AUSSENWIRKUNG – Sozio-Epigenetik, Ego,
→ Lack & Leder → Status, Erotik, Rebellion
→ Dasselbe Material, verschiedene Bedeutungen
→ Projektion des Unbewussten
⬡ LEDERHAUT – Epigenetik-Coaching & Biohacking – BiOS – drei Ebenen
→ Dermis
→ Wir tragen das Leder bereits in uns
→ Haut als Grenze des Selbst, Kommunikationsorgan des Körpers
Das „Meer/Wasser“-MAR hat ein kurzes a und andere Vokallänge (mari). Das Namens-MAR hat ein langes ā (māri) und kommt von „leuchten/glänzen“. Es gibt keine historische Quelle, die Volkmar mit „Wasser führen“ verbindet. Die beiden sind Homophone (gleich klingend), aber unabhängig voneinander entstanden. Im Althochdeutschen unterschieden sie sich noch klar durch Vokallänge und Kontext. Deshalb kann -mar in Namen fast immer nur „berühmt“ heißen – nie „Meer“. (Es gibt aber vereinzelt Namen, die bewusst mit Wasser-Elementen spielen, z. B. in skandinavischen oder anderen Traditionen.)
⬢ VOLK (folc) → der Mensch, die Seele, in mir, Zugehörigkeit, Kollektive Resonanz: „Ich bin Teil von…“
⬢ MARI mari → Berühmt, Wirksamkeit, Sichtbarkeit, Ego → jeder will gesehen werden
⬢ MĀR mār, mær → Mär, Märchen → māri bedeutet auch Erzählungen, die wir weitergeben, Geschichten, Narrative, Wahrheiten, Kunde, Botschaft, Nachricht → jeder hat seine eigene Historie, Geschichte, Narrativ
⬢ MAR (Meer) MARE mare → Meer / Gewässer / Wasser / Quelle → Symbol für Emotion, Lebensfluss, innere Strömungen → jeder besteht aus Wasser und hat seine eigenen Emotionen und Erfahrungen, (mare → Latein für Meer – sprachlich nicht verwandt mit germanisch māri, aber als bewusste symbolische Öffnung lesbar)
⬢ MÆHR mæhr → Innerer Dæmon (griech. daimōn, Schutzgeist) vs. Dämon, Schatten, Intuition, Schicksal → jeder hat seine eigenen Sonnen- und Schattenseiten, trägt Engelchen und Teufel in sich, kein Dach unter dem kein Ach…!

g: „[K|ein] Disclaimer. [K|ein] Beweis. [K|eine] Erklärung. – Ge[ist]“ (grins, wenn du’s liest – Gerber-Moment, wenn du’s verstehst.) – das ist [k|ein] Abschluss. – das ist [k|eine] Signatur. – g: ist Ge[ist] & ge[nug].?!
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