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Horizont[Linie]: Steigt stets zur Augenhöhe auf

Egal wie hoch man steigt – ob auf einem Hügel, einem Berggipfel oder im Flugzeug – der Horizont scheint immer auf der gleichen Höhe wie unsere Augen zu liegen. Er „folgt” uns nach oben.

g: “Wer folgt hier wem – du dem Horizont, oder er dir?”


Warum ist das so?

Geometrisch gesehen liegt der Horizont immer auf der Linie, die tangential von unserem Auge an der Erdoberfläche verläuft. Je höher wir steigen, desto weiter entfernt ist dieser Tangentenpunkt – der Horizont rückt in die Ferne, bleibt aber auf Augenhöhe.

g: “Ist der Horizont eine Einladung – oder eine höfliche Absage?”


Die philosophische Dimension

Der Horizont ist unerreichbar. Je mehr man sich ihm nähert, desto mehr zieht er sich zurück. Er definiert sich stets relativ zu uns – er ist kein Ort, sondern eine Beziehung zwischen Beobachter und Welt.

g: “Ist dein Horizont weit – oder hast du nur verlernt, hinzuschauen?”

g: “Was würdest du sehen – wenn du aufhörst, beschäftigt zu sein?”

g: “Wer den Horizont weitet, muss erst mal den Alltag schrumpfen lassen – bist du bereit?”

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