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epi!immun: Epistemische Immunität

Epistemische Immunität bezeichnet die adaptive Fähigkeit eines kognitiven Systems, Irritation und widersprüchliche Informationen aufzunehmen, kritisch zu prüfen, bestehende Überzeugungen zu revidieren und dadurch seine Erkenntnisfähigkeit zu erhalten, zu erweitern, weiterzuentwickeln und aus Irrtum Erkenntnis zu gewinnen.

Grundmechanismus:

⬡ Irritation → Aufmerksamkeit → Prüfung → Revision → Integration → Erkenntnis

Alternativ kognitionswissenschaftlicher:

⬡ Irritation → Aufmerksamkeit → Evaluation → Revision → Integration → Erkenntnis

Der wissenschaftliche Eigenbeitrag von [epi!immun|epiCure.Coach] liegt in der Verbindung dreier bisher häufig getrennt untersuchter Funktionen.

Die drei Funktionen

⬢ Permeabilität: Fremdes und Widerspruch zulassen.
⬢ Diskriminierung: Informationen kritisch prüfen.
⬢ Plastizität: Die eigenen Erkenntnismodelle durch Verarbeitung verändern.

Daraus entsteht eine Leitthese: Epistemische Immunität ist nicht die Widerstandsfähigkeit einer Überzeugung, sondern die Widerstandsfähigkeit der Erkenntnisfähigkeit gegenüber Irrtum, Unsicherheit und Widerspruch – der Veränderung.

乙: „Nicht die Überzeugung soll überleben. — Die Erkenntnisfähigkeit soll es.?!“

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