THEMEN // ISSUES
< \ > Problem: Bewegung ≠ Fortschritt. Manche sind zwar beschäftigt, immer “busy” und unterwegs, irgendwie in Bewegung, oft aber ineffizient wirksam. Meetings, von einem Termin zum nächsten, Tasks abhaken, Mails checken, tracken, hacken, machen, tun – alles geschieht ohne die Frage zu stellen: Ist das wirklich zielführend? Alles scheint zwar zu laufen, zu funktionieren – und doch fehlen echte Freude, Glück und Wohlbefinden. Die Wirkung, der Flow bleiben aus; Fortschritt fühlt sich wie eine Illusion an.
Läufst du schneller oder nur effizienter im Kreis?
g: “Wenn du beschäftigt bist, heißt das nicht, dass du lebst. Aber hey, Hauptsache beschäftigt!”
Wie viel deiner Effizienz dient eigentlich nur der Vermeidung?
< / > Typische Reaktion: Mehr Effizienz! Wir steigern Tools, Prozesse, Optimierung, beginnen Neues. Rennen mehr, tun mehr – vom Falschen. Folgen blind dem, was „man so macht“ oder was (angeblich) „glücklich macht“. Fühlen sich produktiv, aktiv, beschäftigt, merken aber nicht, dass sie in Routinen gefangen sind. Im Dopamin-Zirkus. Schneller, höher, weiter – immer in die Richtung, in die alle rennen. Herdenmentalität. Die kollektive Illusion, dass die Mehrheit schon wissen wird, wo’s langgeht.
Spoiler: Tut sie nicht. (Bandwagon Effect: “Weil alle springen, springen alle mit. Auch wenn der Abgrund winkt.” aka Argumentum ad populum: Millionen Fliegen können sich nicht irren – oder doch?”)
Produktiv oder nur beschäftigt genug zum Nicht-Denken?
g: “Arbeite härter, nicht klüger – das hat immer funktioniert … zumindest in schlechten Filmen.”
Drei Tage gar nichts tun – traust du dich?
< | > Lösung: Weniger, aber dafür Wirksames. Hör auf, wie ein Hamster im Hamsterrad blind zu rennen. Hinterfrage alles, sogar die Regeln, die dir sagen „so macht man das“. Tu nur, was wirklich zählt. Geh mal in eine andere Richtung – spazieren im Wald, runterkommen, durchatmen, Gedanken sortieren – weg von der kollektiven Idiotie des Always-On.
⬡ Minimiere unnötige Tasks
⬡ Maximiere bewusste Pausen
⬡ Normalisiere Innehalten
⬡ Integriere Fokuszeit
⬡ Optimiere nur, was Wirkung bringt
⬡ Variiere Routinen, um Bewusstsein zurückzugewinnen
Effizienz oder elegante Vermeidung?
“g: Tu weniger – aber so, dass es trotzdem besser aussieht als alles andere.”
Tun statt Spüren – wie oft heute schon?
< /|\ > Das solltest du wissen: Das Gehirn verbraucht 20 % der Energie des Körpers. Es liebt Routine und spart Energie, statt jede Entscheidung neu zu bewerten. Studien zeigen: Innehalten steigert die Effektivität messbar – 15–30 % mehr klarer Output nach kurzen Pausen. Wer nicht fragt Wofür?, arbeitet nur auf Autopilot.
Meeting Nummer was heute – 5? 7? Egal?
g: “Faulheit ist die effizienteste Form von Vorsorge.”
Machst du’s, weil’s wirkt oder weil’s alle machen?
Konkretes Beispiel: Sarah, 34, Projektmanagerin. Burnout-Grenze. Jeden Tag: Fitness-App, Kalorien-Tracking, Produktivitäts-Tools, Schlaf-Score. Sie fühlt sich erschöpft, obwohl sie “alles richtig macht”.
Experiment: Eine Woche ein Hamsterrad auslassen.
Ergebnis nach 7 Tagen:
< ∞ > Conclusion: Du kannst keinen einzigen Tag verbringen, ohne die Welt um dich herum zu beeinflussen. Was du machst, macht einen Unterschied – und du musst entscheiden, welchen Unterschied du machen möchtest.
Frage ist: Weniger tun kann mehr Wirkung erzeugen. Willst du das effizienteste Zahnrad im System sein – oder aussteigen und spüren, was Leben wirklich bedeutet? Bewusstes Innehalten, gezieltes Tun und die Frage nach dem Warum machen dich wirklich wirksam – und nicht nur beschäftigt.
Das Hamsterrad wartet nicht auf dich. Du kannst einfach … aussteigen.
Der Ausstieg beginnt bei dir.
Glaubst du, Fleiß ersetzt Klarheit? Spoiler: Tut er nicht.
g: “Wer nichts tut, hat endlich Zeit, das Richtige zu tun.”
Nachdenken = Zeitverschwendung oder beste Investition?
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