THEMEN // ISSUES

Bar: Bloß. Tragend. Möglich.

Zwei Wörter „bar“. Sprachgeschichtlich nicht verwandt.
Hier bewusst verbunden – auf drei Ebenen:

⬢ bar — bloß. Was offen daliegt. Die Tatsache ohne Hülle.
⬢ tragen — tragend. Was das Bloße bereits trägt. Die Tragfähigkeit wird sichtbar.
⬢ -bar — möglich. Was daraus möglich wird. Etwas wird tragbar und lebbar.

Bar:fuss. Der nackte Fuß ist bloß – und trägt den ganzen Körper.
Erster Moment von sICH⊥bar: bloß stehen, sich selbst tragen.

g: „Bar: bloß. Tragen: fähig. -bar: möglich.?!“
g: „Bar:fuss. — nackt & tragend.?!“
g: „Bar:fuss beginnt. sICH⊥bar trägt.?!“

Die Bewegung
Un|ƨicht|bar → noch verhüllt
sicht|bar → die Hülle fällt
sICH⊥bar → das Selbst wird selbst-tragbar

⬢ Was bloß daliegt, kann betrachtet werden.
⬢ Was betrachtet wird, kann erkannt werden.
⬢ Was erkannt wird, kann angenommen werden.
⬡ Und daraus wird etwas möglich – und selbsttragend.

g: „Bar ist der Fuß. -bar ist, was er trägt — & was daraus möglich wird.?!“

Gegenstück
Offenheit ohne Tragkraft ist nur Blöße.

乙: „Hauptsache offen und ehrlich, — alles [andere] ergibt sich.?!“

Kurz
Bar: ⬡ bloß beginnen. ⬡ tragen sehen. ⬡ möglich werden.

Der Bogen ist bewusst gesetzt.
Etymologisch getrennt. Logisch verbunden.



Zwei Wörter „bar“. Sprachgeschichtlich verschieden. Hier bewusst zu einem Bogen verbunden.

bar heißt: bloß, nackt, unverhüllt.

Was bloß daliegt, zeigt sich.
Was sich zeigt, offenbart, was es trägt.
Was trägt, macht möglich, was daraus werden kann: -bar.

Der nackte Fuß ist das Bild dafür.

Er ist bar:fuss: bloß und tragend zugleich.

So führt die Bewegung von

un|ƨicht|bar → noch verhüllt
sicht|bar → erkennbar geworden
sICH⊥bar → selbst-tragbar geworden

Offenheit ist dabei der Anfang, nicht das Ziel.

Denn:

乙: „Offenheit ohne Tragkraft — ist [nur] Blöße.?!“

Der Bogen verbindet drei Beobachtungen:

⬢ bar → bloß. Was offen daliegt.
⬢ tragen → tragend. Was Halt gibt.
⬢ -bar → möglich. Was daraus werden kann.

So wird aus Offenlegung Verkörperung.
Aus Sichtbarkeit Tragfähigkeit.
Aus Tragfähigkeit Möglichkeit.


g: „Bar ist der Fuß. -bar ist, was er trägt — & was daraus möglich wird.?!“


Drei Ebenen

⬢ bar — bloß.
Die Tatsache ohne Hülle.

⬢ tragen — tragend.
Die Fähigkeit, mit dem Sichtbaren zu stehen.

⬢ -bar — möglich.
Das, was dadurch gestaltbar, lebbar und verkörperbar wird.


Bar:fuss

Bar:fuss.

Der nackte Fuß ist bloß.

Und er trägt den ganzen Körper.

Er ist die einfachste Form von Tragfähigkeit.

Der erste Moment von sICH⊥bar:

bloß stehen.
sich selbst tragen.


g: „Bar:fuss. — nackt & tragend.?!“

g: „Bar:fuss beginnt. sICH⊥bar trägt.?!“

g: „Bar: bloß. Tragen: tragfähig. -bar: möglich.?!“


Die Bewegung

un|ƨicht|bar
⬡ noch verhüllt

↓

sicht|bar
⬡ erkannt

↓

sICH⊥bar
⬡ angenommen
⬡ integriert
⬡ selbst-tragbar


⬢ Was bloß daliegt, kann betrachtet werden.

⬢ Was betrachtet wird, kann erkannt werden.

⬢ Was erkannt wird, kann angenommen werden.

⬢ Was angenommen wird, kann integriert werden.

⬡ Was integriert wird, wird tragfähig.

⬡ Was tragfähig wird, wird gestaltbar.

⬡ Was gestaltbar wird, wird lebbar.


g: „Sicht|bar zeigt. sICH⊥bar trägt.?!“


Gegenstück

Blöße ist Offenheit ohne Tragkraft.

Wer sich zeigt, ohne tragen zu können, bleibt exponiert.

Wer sich zeigt und tragen lernt, gewinnt Halt.

Der Unterschied ist nicht die Offenheit.

Der Unterschied ist die Tragfähigkeit.

Der Fuß zeigt es:

Nackt allein wäre nur kalt.

Entscheidend ist, dass er trägt.


乙: „Offenheit ohne Tragkraft — ist [nur] Blöße.?!“


Für den Coachee

⬡ Sich öffnen allein heilt nichts.

⬡ Sichtbarkeit ist der Anfang.

⬡ Tragfähigkeit macht Veränderung möglich.

⬡ Wiederholung macht Veränderung lebbar.

⬡ Integration macht Veränderung stabil.


乙: „Hauptsache offen und ehrlich, — alles [andere] ergibt sich.?!“

Der Zinger funktioniert sehr gut, weil er genau die verbreitete Illusion angreift:

Einsicht genügt.

Dein Thema zeigt:

Einsicht → Tragfähigkeit → Veränderung.


Kurz

Bar: ⬡ bloß werden. ⬡ tragen lernen. ⬡ möglich werden.

Bar: ⬡ bloß beginnen. ⬡ tragen sehen. ⬡ möglich werden.

Bar: ⬡ bloß. ⬡ tragfähig. ⬡ möglich.


Der Bogen ist bewusst gesetzt: etymologisch verschieden, logisch anschlussfähig, biologisch beobachtbar, psychologisch erfahrbar und ontologisch lesbar.

Der Bogen ist bewusst gesetzt: vom Bloßen zum Tragenden, vom Tragenden zum Möglichen, vom Sichtbaren zum sICH⊥baren.

Der Bogen ist bewusst gesetzt – etymologisch getrennt, logisch verbunden, biologisch anschlussfähig, ontologisch offen, psychologisch wirksam.
Oder noch knapper:
Der Bogen ist bewusst gesetzt.
Etymologisch getrennt. Logisch verbunden.


Zwei Wörter „bar”, sprachgeschichtlich nicht verwandt, hier bewusst zu einem Bogen verbunden: bar heißt bloß, nackt, unverhüllt. Was bloß daliegt, zeigt, was es trägt, und was es trägt, macht möglich, was daraus werden kann: -bar. Der nackte Fuß ist das Bild dafür, er ist bloß und trägt den ganzen Körper. So führt der Weg von un|ƨicht|bar (noch verhüllt) über sicht|bar (die Hülle fällt) zu sICH⊥bar (das Selbst wird selbst-tragbar). Offenheit allein genügt dafür nicht: denn Offenheit ohne Tragkraft ist nur Blöße. Nicht weil die Etymologie es verbindet, sondern weil der Bogen bewusst gesetzt wird: bloß beginnen, tragen sehen, möglich werden.

g: „Bar ist der Fuß. -bar ist, was er trägt — & was daraus möglich wird.?!”

Zwei Wörter „bar“. Sprachgeschichtlich nicht verwandt.
Hier bewusst verbunden – auf drei Ebenen:
⬢ bar — bloß. Was offen daliegt. Die Tatsache ohne Hülle.
⬢ tragen — tragend. Was das Bloße bereits trägt. Die Tragfähigkeit wird sichtbar.
⬢ -bar — möglich. Was daraus möglich wird. Etwas wird tragbar und lebbar.

Bar:fuss. Der nackte Fuß ist bloß – und trägt den ganzen Körper.
Erster Moment von sICH⊥bar: bloß stehen, sich selbst tragen.

g: „Bar: bloß. Tragen: fähig. -bar: möglich.?!“
g: „Bar:fuss. — nackt & tragend.?!“
g: „Bar:fuss beginnt. sICH⊥bar trägt.?!“

Die Bewegung
Un|ƨicht|bar → noch verhüllt
sicht|bar → die Hülle fällt
sICH⊥bar → das Selbst wird selbst-tragbar

⬢ Was bloß daliegt, kann betrachtet werden.
⬢  Was betrachtet wird, kann erkannt werden.
⬢  Was erkannt wird, kann angenommen werden.
⬡ Und daraus wird etwas möglich – und selbsttragend.

g: „Bar ist der Fuß. -bar ist, was er trägt — & was daraus möglich wird.?!“

Gegenstück: Offenheit ohne Tragkraft ist nur Blöße. Offenheit ist die erste Stufe (bar: bloß). Sie ist nötig, aber noch nicht das Ziel. Wer sich zeigt, ohne etwas tragen zu können, steht nur entblößt da: verletzlich, ohne Halt, ohne Folge. Erst wenn das Bloße auch trägt (zweite Stufe), wird daraus etwas Mögliches (dritte Stufe). Im Satz erscheint „Blöße” als das Wort, das beide Seiten enthält: dasselbe bloß, einmal mit Tragkraft (barfuß, stehend), einmal ohne (ausgeliefert). Der Fuß ist der Test: Nackt allein wäre nur kalt, entscheidend ist, dass er den Körper trägt.

乙: „Offenheit ohne Tragkraft — ist [nur] Blöße.?!”

Für den Coachee heißt das:
⬡ Sich öffnen allein heilt nichts.
⬡ Die Frage ist, was die Offenheit danach trägt (Halt, Struktur, Wiederholung).
Als Zinger irritiert der Satz die Haltung „Hauptsache ehrlich und offen, alles andere ergibt sich”.

乙: „Hauptsache ehrlich und offen, — alles andere ergibt sich.?!”

oder besser?

乙: „Hauptsache offen und ehrlich, — alles [andere] ergibt sich.?!”

Kurz
Bar: ⬡ bloß beginnend. ⬡ tragend sehen. ⬡ möglich werdend.
oder besser?
Bar: ⬡ bloß beginnen. ⬡ tragen sehen. ⬡ möglich werden.

Nicht weil die Etymologie es verbindet.
Sondern weil der Bogen bewusst gesetzt wird.

besserer Schlussatz? ohne nicht. sondern
Den Bogen bewusst gesetzt um es etymologisch, logisch, biologisch, ontologisch, psychologisch…

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