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ALL[EGO]Rie: Worte atmen. Genome auch.

Im Coaching arbeiten wir gerne mit Allegorien: Bildliche Darstellungen abstrakter Begriffe wirken direkt auf das Unterbewusstsein, erleichtern das Verstehen komplexer Konzepte und machen Inhalte merkbarer. So wie ein Bild mehr sagt als tausend Worte, kann eine Allegorie tief greifen.

Rie – Empfangsbereitschaft und Allegorie

Im Begriff All-EGO-Rie ist „rie“ das Schlüsselelement. Rückwärts gelesen: eir – Atem, Urluft, Urcode.

Interessant: Im Japanischen bedeutet der Name 理恵 (Rie) “gesegnete Weisheit” oder “Segen der Vernunft” – eine faszinierende Synchronizität: rie steht für den Segen des Bewusstseins, der durch die Spiegelung zu eir (dem Urcode, dem Atem) wird.

Worte, Gedanken und Atemzüge werden so zu Signalen, die das System „empfängt” und auf die es reagiert.

Die technische Ebene: RIE als Meta-Formel

In der Computerwelt steht „RIE“ für Receive Interrupt Enable – also die Bereitschaft, wichtige Signale sofort zu empfangen. Stell dir vor, dein Rechner arbeitet, du drückst eine Taste – das System unterbricht kurz, nimmt das Signal auf und reagiert sofort.

In All-EGO-rie funktioniert das genauso:

Worte sind Signale [Interrupts]
Bewusstsein, Nervensystem und Genom reagieren sofort – biochemisch durch Hormone, Nervensignale und Genexpression. Worte und Atem wirken, dein Bewusstsein nimmt auf und versteht, was sie dir sagen.
Ergebnis: Dynamische Selbstprogrammierung. Jeder bewusste Atemzug und jedes Wort kann Veränderung auslösen

Endlich: Determinismus ade! Du bist nicht Opfer deiner Gene oder deiner Vergangenheit. Dein Körper, Geist, Worte und Genom – alles reagiert und formt sich neu.


All-EGO-rie Atem-Schleife (3-Züge-Ritual)

Einatmen – Umkehren – Ausatmen = Ein Zug besteht aus:

1. Einatmen (All): Verbinde dich mit dem All (alles was ist), dem Ganzen – Urcode, Information, Atem strömt ein

2. Halten (Ego) – Der Transformationsmoment:
Beobachte dein Ich ohne Urteil
Hinterfrage: „Ist es wirklich so?”
Die alte Wahrnehmung (rie) wird gespiegelt
Hier geschieht die Umkehrung: rie → eir
Empfangsbereitschaft aktivieren (RIE – Receive Interrupt Enable)
Das Ego wird zum Spiegel, in dem sich Alt und Neu begegnen
Der transformierte Code (eir) ist bereit

3. Ausatmen (eir): Loslassen des Alten, entgiften – das Alte verlässt dich und macht Raum für Neues


Die praktische Anwendung: Der lebendige Kreislauf

Zug 1: Einatmen (All) → Halten & Spiegeln (Ego: rie → eir) → Ausatmen (eir)
Zug 2: Einatmen (All) → Halten & Spiegeln (Ego: rie → eir) → Ausatmen (eir)
Zug 3: Einatmen (All) → Halten & Spiegeln (Ego: rie → eir) → Ausatmen (eir)

…und so weiter, in einem endlosen Kreislauf.


Die Essenz in einem Atemzug

Das Ego ist der Wendepunkt: In der Mitte zwischen Einatmen und Ausatmen findet die eigentliche Transformation statt – von rie (alte Muster, Wahrnehmung) zu eir (neuer Urcode, Wahrheit).

Jede Schleife ist ein biochemischer und kognitiver Impuls: Nervensystem, Hormone und Genexpression reagieren auf diese Spiegelung; Bewusstsein nimmt auf, hinterfragt und transformiert.

Worte und Atem werden zu lebendigem Code: Die Spiegelung (rie ↔ eir) im Ego-Moment erzeugt kontinuierliche Selbstprogrammierung – vorwärts ins All, rückwärts zum Urcode, in der Mitte die Transformation.

Der Zyklus ist unendlich: Wie ein Spiegel, der sich selbst betrachtet und dabei ständig erneuert. Alles ist eins.


“Du bist der Code-Meister: Im Ego-Moment hinterfragst, spiegelst und transformierst du – jeder Atemzug aktiviert neuronale, hormonelle und epigenetische Prozesse.”


Alles zusammengefasst

All-EGO-rie zeigt: Sprache ist lebendig, Worte sind Atem, und du kannst dich selbst neu programmieren – vorwärts und rückwärts, wie in einem Spiegel. Nicht metaphorisch, sondern messbar: durch Epigenetik, Nervensystem und bewusste Praxis. Alles ist verbunden, alles atmet, alles ist eins.


g: Wer führt das Kommando: Ego oder Lunge?

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